In nur 3 Tagen zum Krav Maga Instructor?

Die Ausbildung zum YOU CAN FIGHT! Basic Krav Maga Instructor dauert ganze drei Tage.

Während Menschen mit Kampfsport-Glaubensätzen darüber tendenziell am liebsten sofort in Ohnmacht fallen würden, verstehen immer mehr Menschen ohne entsprechende Paradigmen, wie und warum das funktioniert.

Für Krav Maga insgesamt gilt, dass es sich sehr viel besser erleben als erzählen lässt. Du kannst noch so viele YouTube – Videos schauen. Was Krav Maga ist, wirst du erst spüren, wenn du es tust.

Wir möchten daher heute einen Teilnehmer unseres letzten Basic Moduls zu Wort kommen lassen, der genau diese Erfahrung gemacht hat. Wir haben den Text im Original belassen.

YOU CAN FIGHT!? Und nach einem dreitägigen Instructor Kurs auch noch Selbstverteidigung unterrichten? WTF?!! Das war doch hier die Grundlegende Frage, nicht wahr?

Es wurde viel darüber diskutiert ob das überhaupt möglich ist und selbst wenn, auf was für einem Niveau ist denn dann so eine Ausbildung?

Ich hab ja schon in früheren Kommentaren hier klar gemacht, dass ich zwar aufgrund reichlicher persönlicher Erfahrung recht kritisch bin, aber eben auch immer neugierig und offen für Neues.

Ich habe beschlossen, ich würde gerne unterrichten und zwar keine Polizisten oder Bodyguards, sondern Menschen denen Selbstverteidigung helfen würde ihr Selbstbewusstsein aufzubauen und sich im Alltag sicherer zu fühlen, einfach stinknormale Bürger eben, Postboten, Taxi-oder Busfahrer, Kassiererinnen, Lehrerinen, Hausfrauen, usw. die dafür aber auch nicht zwingend jahrelang komplexe Kampfkünste trainieren wollen.

Und wie kam ich nun zu YOU CAN FIGHT!? Meine bisherige Erfahrung aus verschiedenen Kampfkünsten hat mir zwar immer gut gedient, aber letztendlich habe ich nicht wirkliche Erfahrung als Ausbilder mitgenommen. Ich habe zwar oft assistiert oder auch schon mal eine Gruppe geleitet, aber so richtig selbst von Grundauf Kurse oder regelmässige Trainings geführt hab ich bisher noch nicht.

Ich habe das natürlich durchaus mal probiert, aber kam schnell zum Schluss dass das, was ich gerne vermitteln würde tatsächlich viel zu komplex ist, vor allem ohne richtige didaktische Grundlagen. Krav Maga kannte ich bisher nur vom Internet, vor allem von YouTube und mit dem Grundkonzept „für jeden geeignet und einfach zu erlernen“ konnte ich mich schnell anfreunden.

So stiess ich dann irgendwann auf einen interesanten Beitrag über Selbstverteidigung auf Facebook und landete bei „YOU CAN FIGHT!“

Vor allem die massive Kritik von allen Seiten aus der Kampfsport/Kampfkunst Ecke hat eigentlich mein Interesse nur gestärkt, denn die Frage die sich mir im Hinterkopf stellte war doch: „War denn jemand von euch da? Kann denn jemand aus Erfahrung sagen „ich hab’s probiert und es taugt nichts“?

Gesagt, getan, ein paar Wochen bis zum gebuchten Kurs sind vergangen und dieses Wochenende war es dann so weit! Heute ist für mich also „the day after“, die Schmerzen lassen langsam nach und was bleibt ist eine Erfahrung die wohl meinen weiteren persönlichen Weg prägen wird.

Ich hatte Erwartungen, nicht mal zu hohe um ehrlich zu sein. Ich habe beruflich öfters solche intensiven Kurse mitgemacht, unter anderem als Personenschützer, und weiss daher schon das man in ein paar aufeinanderfolgenden 8 Stunden Tagen vieles hineinpacken kann.

Unter anderem habe ich wohl hauptsächlich erwartet viel Krav Maga zu lernen, Techniken, Drills, etc. aber auch nicht viel mehr. Tatsächlich wurde ich hier aber völlig enttäuscht aber nicht im negativen Sinne, nein ganz im Gegenteil!

Dies ist ein Kurs für angehende Instruktoren und er ist von Grundauf didaktisch so aufgebaut. Krav Maga ist zwar die Basis auf der alles aufgebaut ist, doch letztendlich steht im Mittelpunkt der angehende Instructor und seine zukünftigen Schüler.

So werden einem, vom ersten Moment an in einer durchdachten und offensichtlich vielfach erprobten Methodik sowohl grundlegende Krav Maga Techniken und Prizipien als auch erfolgreiche Lehrmethoden für selbrige vermittelt.

All dies ist ein Konzept das zwar durch seine Intensität für die Kandidaten recht fordernd ist, aber tatsächlichen gelingt es den Coaches Chris Schmidt und Tana Schulte dies routiniert und gelassen auf symphatische Art zu vermitteln.

Bestandteil dieses Kurses waren so z.B. auch Lehrproben wie ganze Trainingseinheiten von Anfang bis zum Ende selbständig von den Kandidaten vorbereitet und präsentiert, was tatsächlich einem selbst auch beweisst, „du kannst das!“.

Definitiv war es nicht einfach, hier wird einem nichts geschenkt, sowohl körperlich war es sehr fordernd als auch Inhaltlich anspruchsvoll und auf durchgehend auf hohem Niveau. Und am Ende war ich erst einmal froh diese drei Tage durchgehalten zu haben, das schwer verdiente Zertifikat des „Basic Instructors“ ist wohl mehr das Sahnehäubchen in diesem Moment.

Und jetzt stellen sich wohl einige wieder die Frage, na gut und was ist man denn jetzt für ein Instructor nach so einem Kurs? Grundlegend würde ich sagen, ein unerfahrener eben erst mal, aber Erfahrung erlangt man eben nur durch Praxis und das ist doch überall so, egal was man tut.

Das vermittelte Wissen reicht allemal um z.B. eine Anfänger Gruppe für eine längere Zeit zu beschäftigen. Obwohl es sich vom Umfang her sicherlich nur um einen Teil des gesamten Krav Maga Curriculums handelt, wurden ausser Waffentechniken, viele Techniken bearbeitet die man z.B. als Grundlage bei der Selbstverteidigung erwartet.

Wichtig für das Verständniss dieses Konzeptes ist aber auch, dass zum einen natürlich auch der Instructor selbst gefordert ist sich weiter zu entwickeln, das erlernte umzusetzten, seine Techniken und Lehrmethodik zu verfeinern, dies ist ja auch nur ein erster Schritt in Richtung „Full Instructor“!

Es folgen noch 3 weitere aufbauende Module die verschiedene Techniken vertiefen werden und ein anschliessender „Full Instructor“ Kurs als Finale. Also noch ein langer Weg vor mir, aber mit so einem erfahrenem Team im Rücken das einen unterstützt wird das sicher klappen und mit netten und ebenso motivierten Kandidaten macht das alles auch riesen Spass und man freut sich schon auf das nächste Zusammentreffen.

Schlußfolgernd gilt also nur noch eins zu sagen, vielen Dank an die Coaches Chris und Tana, war eine tolle Erfahrung und es stimmt also doch, „YOU CAN FIGHT!“ works….


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2017-11-21T21:42:21+00:00By |

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